Grünes Licht für Kindergartenausbau in Innsbruck

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Der Mittagstisch ist in den Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Innsbruck besonders gefragt.
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Innsbruck – Für ihre Aussage, dass in Innsbrucks Kindergärten eine „Triage beim Mittagstisch“ drohe, musste Bildungsstadträtin Elisabeth Mayr (SPÖ) viel Kritik einstecken. Die drastische Wortwahl sei der Ernsthaftigkeit der Lage geschuldet, erklärt Mayr. Und offenbar hat es genützt. Im Innsbrucker Stadtsenat fiel gestern die Entscheidung, den Kindergarten in der Au auszubauen.

Eine der Kinderbetreuungseinrichtungen, bei denen die Nachfrage das Angebot bei Weitem übertrifft. „Die Anmeldungen für den Herbst sind eingetroffen. 28 Kinder bekommen leider keinen Platz“, erklärt Mayr. In einem ersten Schritt hat der Stadtsenat 100.000 Euro zur Projektentwicklung freigegeben. Der Kindergarten soll um eine Gruppe sowie Räume für Mittagstisch und Küche erweitert werden. „Für das kommende Jahr sind 1,9 Millionen Euro vorgesehen“, erklärt Mayr.

Irritationen um Sportbecken

Die NEOS ließen zuletzt mit ihrem Vorschlag aufhorchen, statt ein neues 50-Meter-Sportbecken zu errichten, das Tivoli-Bad mit einer flexiblen Glasüberdachung auszustatten. Angesprochen auf den Status quo der Planungen zum 50-Meter-Becken erklärt Bürgermeister Georg Willi, dass das Projekt einerseits beim Land und andererseits im städtischen Beirat für Großprojekte liege. Diese Aussage sorgt bei der ÖVP für Irritationen. Landtagsabgeordnete Martina Nowara erklärt, dass beim Land „nur das von der IKB ausgearbeitete Projekt aufliegt, das der Innsbrucker Bürgermeister selbst zurückgezogen hat. Am Zug ist jetzt definitiv Georg Willi und nicht das Land.“ Der Sportreferent des Landes Josef Geisler stehe nach wie vor zu seiner Finanzierungszusage von 8,3 Millionen Euro, stellt Nowara klar.

80.000 Euro für „KulTOURsommer“ und „Stadtoasen“

Aus dem „Wirtschafts­impulspaket“ der Stadt Innsbruck mit etwas über einer Million Euro fließen nun die ersten Mittel. Rund 80.000 Euro erhält das Stadtmarketing für die Umsetzung der beiden Projekte „KulTOURsommer“ und „Stadtoasen“ zugesichert. In Kooperation mit Kulturinitiativen sollen damit während der Sommermonate verschiedene Plätze in der Innsbrucker Innenstadt bzw. in den Stadtteilen bespielt werden.

Kaum mehr Corona-Fälle in Altenheimen

Positive Nachrichten hat Vizebürgermeister Hannes Anzengruber aus den Altenheimen zu vermelden. Dank der durchgeführten Impfungen sind dort kaum mehr Corona-Fälle zu verzeichnen. Noch in dieser Woche soll in Innsbruck die Impfung der über 80-Jährigen abgeschlossen sein.

Photovoltaik-Installation

Energie Tirol will von 21. Juni bis 2. August eine Installation in Form eines Goldenen Dachls in der Maria-Theresien-Straße aufstellen. Damit soll auf die Bedeutung der Photovoltaik-Technologie aufmerksam gemacht werden. Die Stadt überlässt die notwendigen Grundflächen unentgeltlich. (dd, TT)


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