Weiter warten auf Verkehrslösung zur A12 in Schwaz

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Schwaz, Stans, Vomp – Seit 16 Jahren bemüht sich der Vomper Bürgermeister Karl-Josef Schubert um eine Verkehrslösung beim Autobahnzubringer in Schwaz. Beim Verkehrsknotenpunkt herrscht bekanntlich oft von Stans/Vomp kommend Stau. Immer wieder wurden er und seine beiden benachbarten Bürgermeisterkollegen vertröstet. Weil der geplante Baustart einer Ampellösung 2019 wieder ins Wasser fiel, warfen sie der zuständigen Asfinag bereits vor zwei Jahren „Verzögerungstaktik“ vor (die TT berichtete).

BM Hans Lintner aus Schwaz betont, die Verzögerung liege nicht an den Gemeinden. „Wir hätten ja einen Kreisverkehr favorisiert, aber die Asfinag hält die Ampel für sinnvoller.“

Günter Fritz, Gruppenleiter der Asfinag-Planungseinheit, spricht von „einer langen Vorgeschichte“. Aber man arbeite mit Hochdruck an der Umsetzung und befinde sich mitten im Verfahrensweg zur Umsetzung. „Die Unterlagen für das Verfahren nach dem Tiroler Straßengesetz wurden von uns am 11. 11. 20 eingereicht, am 30. 11. erhielten wir den positiven Bescheid. Das Verfahren auf Bundesebene wurde mit den eingereichten Unterlagen im Februar gestartet“, informiert Fritz. Im Mai würden dann bei der Schwazer Bezirkshauptmannschaft die Einreichungen für die Genehmigungen nach Naturschutz-, Forst- und Wasserrecht folgen. Den anvisierten Baustart diesen Herbst verlege man aber auf das Frühjahr 2022. Geplante Fertigstellung für die Ampellösung, die Asfinag, Land Tirol und die drei Gemeinden finanzieren, sei im Herbst 2022. Eine Absichtserklärung für die Finanzierung gebe es, am genauen Finanzierungsübereinkommen arbeite man derzeit noch. (ad)


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