Außerferner Jahrbuch „Extra verren“ erscheint zum 15. Mal

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Reutte – Der Museumsverein des Bezirkes Reutte hat den 15. Band des Jahrbuchs Extra Verren herausgegeben. Extra Verren, „Außer Fern(pass)“, hat sich in eineinhalb Jahrzehnten zu einem renommierten wissenschaftlichen Annuarium entwickelt. In der 176 Seiten starken neuen Ausgabe gibt Archäologin Barbara Kainrath zusammen mit Stefa­n Pircher einen Überblick über die Ausgrabungen bei Dormitz. Diese Siedlung steht im direkten Zusammenhang mit der römischen Staatsstraße Via Claudia Augusta.

Für Aufsehen hat das Entschlüsseln des Spruchbands am Goldenen Dachl in Innsbruck gesorgt. In detektivischer Kleinarbeit hat Erhard Maroschek dieses Rätsel gelöst. Thomas Pfundner gibt als Quelle einen Vertrag aus dem Jahr 1581/82 an, der auch heute noch für die Geschichte des Allgäus und des Außerferns von Bedeutung ist. Peter Linser nimmt die Leser dann mit auf eine Reise in die französische Besatzungszeit um 1800. Durch Klaus Wankmiller konnte Licht in die Familiengeschichte des aus Reutte stammenden Malers Johann Christoph Haas gebracht werden. Zwei Buchbesprechungen von Sonja Kofelenz über Kaiser Maximilian I. und das Wirken der Pfrontener Bildhauer im Außerfern runden die 15. Ausgabe ab. Das druckfrische Jahrbuch kann im Museum im Grünen Haus in Reutte oder online erworben werden. (TT, hm)

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