Handball Tirol mit Remis gegen Ferlach: Die verflixten zwei Sekunden

Handball Tirol konnte auch im dritten Saisonduell gegen SC Ferlach nicht gewinnen und holte ein 27:27-Remis. Innsbruck fordert am Sonntag Mezzocorona.

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Sebastian Spendier (o.) war mit Schwaz knapp am ersten Sieg dran – letztlich wurde es wieder ein Remis gegen Ferlach.
© Michael Kristen

Von Benjamin Kiechl

Ferlach – Wieder brauchte Schwaz-Trainer Frank Bergemann ein Bündel guter Nerven. Bis zur 42. Minute liefen die Spieler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol am Samstag beim Gastspiel in Ferlach einem Rückstand hinterher. Dann nahmen die Tiroler am vierten Spieltag der Bonus-Runde endlich das Heft in die Hand, es roch nach dem ersten Saisonsieg gegen die Kärntner. Doch am Ende leuchtete ein 27:27 (15:11)-Remis von der Anzeigetafel.

Damit gab es auch im dritten Saisonduell keinen Sieg. Leander Krobath (59.) traf mit seinem Wurf nach einem Team-Timeout und zwei Sekunden vor der Schlusssirene die Tiroler ins Mark.

„Der Ausgleich in letzter Sekunde ist bitter, aber wir haben den Sieg nicht in dieser Aktion aus der Hand gegeben“, wusste Coach Bergemann das Ergebnis einzuordnen. Inklusive Cup warten die Tiroler nun seit sieben Spielen auf einen vollen Erfolg. Weil Krems am Samstag gegen die Fivers mit 31:29 (16:10) siegte, bleiben die Adler Vierter.

Trotz des gewonnenen Punktes bleibt ein schaler Beigeschmack: Es wäre gegen die Karawanken-Truppe mehr drin gewesen. Spielmacher Gerald Zeiner überzeugte als Topscorer (acht Tore) und sicherer Siebenmeter-Schütze (alle vier verwertet). Nach dem Abschluss der Bonus-Runde am Freitag gegen die Fivers wartet das Viertelfinale. „Erst dann zählt es so richtig!“, sagte Sportkoordinator Thomas Lintner mit Zweckoptimismus.

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Für medalp Innsbruck indes heißt es am Sonntag alle Kräfte mobilisieren. Die Serie-A2-Saison neigt sich allmählich ihrem Ende entgegen. Die Tiroler fordern als Tabellenzweiter (16 Uhr/live auf facebook.com/HandballTirol) den Vorletzten Mezzocorona.


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