Lobnig steigt als Vorlauf-Zweite ins EM-Halbfinale auf

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Magdalena Lobnig ist mühsam, aber mit einem planmäßigen Ergebnis in die Ruder-EM in Varese gestartet. Die Kärntnerin kam am Freitag in ihrem Einer-Vorlauf als Zweite hinter der überlegenen Russin Hanna Prachatsen ins Ziel und stieg mit der gesamt drittbesten Zeit ins Halbfinale am Samstag (13:17 Uhr) auf.

Lobnig setzte sich gegen die Deutsche Alexandra Föster und die Griechin Anneta Kyridou, die im Finish aufkamen, durch und resümierte danach zwiespältig. „Körperlich habe ich mich nicht gut gefühlt. Kann sein, dass es einfach das erste Rennen war, kann sein, dass etwas in mir steckt. Ich werde jetzt einfach mal darüber schlafen, Risiko werden wir keines eingehen“, sagte die Vize-Europameisterin von Posen 2020.

Auch Nationaltrainer Robert Sens war zurückhaltend. „Sie ist von einer überraschend starken Russin geschlagen worden, ist mit Platz zwei ins Semifinale eingezogen, das passt grundsätzlich schon, jetzt müssen wir schauen, wie es sich entwickelt“, erklärte er.

Der Leichtgewichts-Doppelvierer mit Lukas Kreitmeier, Philipp Kellner, Severin Erlmoser und Sebastian Kabas belegte im einzigen Vorlauf den fünften und letzten Platz, ist aber im Finale am Sonntag dabei. Der Doppelvierer mit Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Thomas Lehner und Julian Brabec musste nach Vorlauf-Rang vier in die Hoffnungsrunde, in der sie als Dritte doch noch in das Semifinale am Samstag weiterkamen.

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