Angeschlagene Lobnig beendet Ruder-EM vorzeitig

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Die Ruder-EM in Varese ist für Österreichs Olympia-Starterin Magdalena Lobnig vorzeitig zu Ende. Die gesundheitlich angeschlagene Kärntnerin hat am Samstagvormittag nach dem Einfahren mit ihren Trainern entschieden, nicht zum Einer-Halbfinale anzutreten. Tiefer Husten und geschwollene Lymphknoten hätten sich weiter verschlimmern können. Nach einem weiteren negativen Coronatest trat die 30-Jährige die Heimreise an.

„Das tut natürlich weh! Ich habe mich noch nie bei einem Rennen abgemeldet, immer durchgebissen. Als Athletin willst du Rennen und um Medaillen fahren“, erklärte Lobnig. Doch es habe ihr an Power gefehlt, deshalb sei die Entscheidung richtig. „Es steht sich einfach nicht dafür.“

Neben den körperlichen Warnsignalen spielte auch der Wetterbericht eine entscheidende Rolle. Für den Final-Sonntag sind Regen und ein Temperatursturz vorhergesagt. „Das Schlimmste wäre, wenn die Krankheit voll ausbricht und wir das Training in den nächsten Wochen komplett umstellen müssen. Im Hinblick auf mein großes Ziel, die Olympischen Spiele in Tokio, möchten wir kein Risiko eingehen.“

Damit wurde es nichts aus der angepeilten fünften EM-Medaille. Lobnig wird sich am Montag einer eingehenden Untersuchung unterziehen. Sollte die Erkrankung flott überstanden sein, hofft die Olympia-Sechste von Rio 2016 auf ein baldiges Trainingslager im Warmen.

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Einziges ÖRV-Boot am Samstag im Einsatz war damit der junge Doppelvierer mit Jörg Auerbach, Armin Auerbach, Thomas Lehner und Julian Brabec, der sich angesichts des unrealistischen A-Finales aber im Semifinale schonte und Sechster wurde. Am Sonntag wird ein EM-Top-Ten-Platz angepeilt.


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