Mindestens sechs Todesopfer nach Erdbeben auf Java

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Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am Samstag den Osten der indonesischen Insel Java erschüttert und mindestens sechs Menschenleben gefordert. Die Opfer seien in den Gebieten Lumajang und Malang in der Provinz Ost-Java von fallenden Trümmerteilen getroffen und getötet worden, teilte ein Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde mit. Zumindest eine weitere Person wurde verletzt, mehrere Häuser wurden beschädigt.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Zentrum des Bebens 45 Kilometer südwestlich der Stadt Malang. In der Sieben-Millionen-Einwohner-Stadt waren die Auswirkungen stark zu spüren. „Es war sehr stark und dauerte lange an“, sagte die Einwohnerin Ida Magfiroh. „Alles geriet ins Schwanken.“

In Indonesien sind häufig seismische und vulkanische Aktivitäten zu spüren, weil das Land auf dem pazifischen „Feuerring“ liegt. Dort treffen tektonische Platten aufeinander. 2018 wurden nach einem Erdbeben der Stärke 7,5 in Palu auf der Insel Sulawesi 4.300 Tote und Vermisste gezählt. Am 26. Dezember 2004 löste ein Erdbeben der Stärke 9,1 vor der Küste Sumatras einen Tsunami aus, durch den in der Region 220.000 Menschen ums Leben kamen


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