Raiders-Basketballer träumen weiter von der „Cinderella-Story“

Nach dem 84:80 in Güssing spielen die Swarco Raiders Basketballer am Samstag zuhause um das Finale in der zweiten Bundesliga. Die Meister-Träume sind geweckt.

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Raiders-Profi Elvis Keric (r.) war mit 18 Punkten einer der Stützpfeiler des 84:80-Halbfinalsieges bei den Güssing/Jennersdorf Blackbirds.
© Michael Kristen

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Es war im September des Vorjahres, da begegnete Swarco-Raiders-Kapitän Stefan Oberhauser der Frage nach dem Meistertitel in der zweiten Basketball-Bundesliga mit Coolness – und einer großen Portion Selbstvertrauen. „Warum nicht?“, zuckte der Guard die Schultern. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen.“

Nun, sieben Monate später, stehen die Innsbrucker mit Rang vier im Grunddurchgang sowie drei Siegen aus den ersten drei Play-off-Partien da. Nach dem 2:0 in der Viertelfinal-Serie gegen KOS Celovec folgte am Samstag im ersten Halbfinalspiel ein 84:80 – gegen die Güssing/Jennersdorf Blackbirds, die Nummer eins des Grunddurchgangs. Und nun ist das Wort Meistertitel keines mehr aus dem Fremdwörterbuch, sondern eines, das den Raiders in ihrem erst zweiten Bundesliga-Jahr nach den Gründung immer mehr auf der Zunge liegt.

„Wenn wir das Spiel am Samstag gewinnen, dann ist auch der Meistertitel ein Thema. Das wäre dann eine richtige Cinderella-Story“, sagt Oberhauser vor dem samstägigen Heimspiel (18 Uhr, Landessportcenter) gegen die Blackbirds. Ein Sieg würde den Tirolern den Finaleinzug bringen – und so sehr sich das Team auch nach der Verwirklichung des Märchens sehnt, so sehr wissen alle um den vorhandenen Abstand zur Realität. „Einige Spieler der Blackbirds haben mir schon geschrieben – die sind mega­motiviert und wollen uns unbedingt schlagen“, erzählt Oberhauser, der die Spieler unbedingt am Boden halten will: „Die Blackbirds sind das beste Team der Liga, das wird ein richtig harter Kampf.“ Die Lockerheit spricht für den Außenseiter. Und träumen darf man ja. Jetzt mehr denn je.

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