Bundesliga-Heimsiege für LASK und Sturm

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Der LASK hat in der Meistergruppe der Fußball-Bundesliga Rang drei erfolgreich verteidigt. Die Linzer feierten am Sonntag gegen den WAC durch Treffer von Reinhold Ranftl (28.) und Philipp Wiesinger (78./Elfmeter) beziehungsweise Thorsten Röcher (70.) einen 2:1-Heimerfolg und liegen damit weiterhin zwei Punkte vor dem Vierten Sturm. Die Grazer bezwangen die WSG Tirol mit 3:2. Ab 17.00 Uhr folgt in Wien-Hütteldorf der Schlager der Runde zwischen Rapid und Meister Salzburg.

In Pasching hatte der WAC die Anfangsformation im Vergleich zum 1:8 gegen Rapid an fünf Positionen adaptiert, beim LASK beschränkten sich die Änderungen nach dem 0:2 gegen die WSG Tirol auf die Spielfläche. Der Platz wurde um insgesamt zwei Meter verlängert und verbreitert - eine Reaktion auf die triste Heimbilanz von vier Niederlagen in den bisherigen fünf Liga-Heimpartien in diesem Jahr. Möglicherweise waren die neu gewonnenen Quadratmeter der Grund dafür, dass die Oberösterreicher von Beginn an das Kommando übernahmen.

Die Führung der Gastgeber entsprang einer Standardsituation. Peter Michorl spielte einen Freistoß auf Höhe der Toroutlinie zurück auf Ranftl, der den Ball unter die Latte drosch (28.). Dabei blieb es zunächst, in der zweiten Hälfte passierte lange nichts essenzielles. In Minute 70 folgte der große Auftritt von Thorsten Röcher - der Offensivmann narrte die LASK-Abwehr, zog in den Strafraum und lupfte den Ball über Goalie Schlager hinweg ins lange Eck. Der LASK gab schnell die passende Antwort. Nach einer Unachtsamkeit von Henriksson kam Balic infolge eines Zweikampfes mit Nemanja Rnic zu Fall, den dafür verhängten Strafstoß verwertete Wiesinger (78.). Im Finish kämpfte der WAC verbissen um den Ausgleich, zwingende Torchance gab es allerdings keine mehr.

Sturm hat am Sonntag in der zweiten Runde der Meistergruppe den ersten Sieg eingefahren. Im eigenen Stadion gewannen die Steirer am Sonntag 3:2 (3:1) gegen die WSG Tirol. Als zweifache Torschützen glänzten Jakob Jantscher beziehungsweise Nikolai Baden Frederiksen. Dem Tabellenvierten Sturm fehlen weiterhin zwei Punkte auf den Dritten LASK, Tirol liegt als Fünfter jetzt vier Punkte hinter den Grazern.

Vor allem in der ersten Hälfte sahen die TV-Zuseher eine unterhaltsame Partie auf dem Rasen der Merkur Arena. Nach der schnellen Tiroler Führung durch Baden Frederiksen (15.) drehte Jantscher (17., 23.) mit einem Doppelschlag die Partie. Stefan Hierländer stellte mit einem herrlichen Weitschuss den 3:1-Pausenstand und quasi die Vorentscheidung her. Baden Frederiksen sorgte in der 71. Minute für eine zumindest ansatzweise spannende Schlussphase. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Daran änderte auch die Gelb-Rote Karte für Sturms Rechtverteidiger Lukas Jäger (94.) nichts mehr. Es war die erste Nullnummer für die WSG nach fünf Spielen ohne Niederlage.


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