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Davis Cup in Innsbruck als Zukunftsmodell: „Ein Schritt in die richtige Richtung“

Viel Kritik steckte das Davis-Cup-Finale im Premierenjahr 2019 ein, nun wird der Länderkampf unter anderem auf Tirol ausgelagert. Für mehr Erfolg – vor allem auf dem Fansektor.

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Österreichs Tennis-Star Dominic Thiem schlägt heuer in der Innsbrucker Olympiahalle auf.
© imago, Böhm

Von Roman Stelzl

Innsbruck – Belgien gegen Italien vor mageren 300 Tennis-Fans – es ist das Lieblingsbeispiel von Jürgen Melzer, wenn es um das Thema Davis-Cup-Finale in Madrid geht. „Dafür braucht man keinen Magister, um zu wissen, dass das nicht das Ziel war“, schmunzelt der Sportdirektor im österreichischen Verband (ÖTV). Melzers Beispiel untermauert die Problematik, die der Länderkampf nach seiner Neugestaltung 2019 hatte: Die Premiere des Finalturniers mit 18 Teams lockte zwar die Stars mit satten 23 Millionen Euro an, wovon 7,68 Mio. an die Verbände gingen. Doch 25 Spiele binnen sieben Tagen waren zu viel, zumal Partien wie jene zwischen Belgien und Italien in Madrid kaum interessierten, in den Ländern selbst aber Tausende Fans anlocken würden.


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