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Etappensieg für Tiwag im Streit um Venter Ache

Für Ausbau des umstrittenen Kraftwerks Kaunertal benötigt die Tiwag Wasser aus dem Ötztal. Das wurde ihr jetzt vom Gericht zugesprochen.

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Die Tiwag erhält jetzt den Vorzug gegenüber der Gemeinde Sölden für die Nutzung des Wassers aus der Venter Ache.
© Umweltanwaltschaft

Innsbruck, Sölden – 2012 hat der Landesenergieversorger die Erweiterung des Kraftwerks Kaunertal zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht. Damals war von einem Ausbauvolumen von 1,3 Mrd. Euro die Rede. Die Kostenschätzungen dürften jetzt wohl wesentlich höher sein. Gleichzeitig musste die Tiwag ihr Vorhaben modifizieren, zwischenzeitlich wurde die UVP sogar auf Eis gelegt. Zwischen ihr und der Ötztaler Gemeinde Sölden wogt seit Jahren ein erbitterter Streit um das Wasser aus der Gurgler und der Venter Ache. Denn Sölden will ebenfalls zwei Kleinkraftwerke realisieren.


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