„Textile Kunst bewegt“: Rundweg in Imst mit Mehrwert

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In „Fantasia“, einer der 43 Stationen von „Textile Kunst bewegt“, wurde die Aktion vorgestellt.
© Paschinger

Imst – Die Kunstaktion macht ihrem Namen alle Ehre: „Textile Kunst bewegt“ Imst nämlich wirklich. Denn über den Winter haben sich trotz Corona-Einschränkungen Hunderte Personen – von Volksschulkindern bis zu Bewohnern von Pflegeheimen – Gedanken über Stationen eines Rundweges und deren Gestaltung mit textilen Kunstwerken beschäftigt. Am 7. Mai wird dieser Weg eröffnet und kann bis in den Herbst hinein bewundert werden. Gemeinsam mit einigen der engagierten Personen und Kulturreferent BM Stefan Weirather stellte Initiator Gottfried Mair noch einmal die Grundidee des Rundweges mit 2500 Schritten durch Imst vor. Es sei Gewaltiges passiert, meint Mair: „Imst wird durch die Aktion bunter und menschlicher.“ Die Aktion bringe einen „Mehrwert für das Gemeinwohl. Und das ist der Kitt einer Gemeinschaft“, so der Chef des Ökozentrums.

Eine erste Präsentation gab es im „Vorgarten“ des Jugendzentrums. Dort entsteht „Fantasia“ mit einer Träumerin und Wunderblume. Daneben in der Pizzeria wurden Burger, Pizza und so manches Gemüse gehäkelt. Am Stadtplatz sollte man sich nicht schrecken, wenn plötzlich gebastelte Stofftiere und die aus 100 Teilen zusammengenähte Raupe Nimmersatt in den Bäumen hängen. Es wurden Lebensfäden geknüpft und geschrieben. Und alles mit einem Null-Budget. Weshalb Mair einen Topf für Materialkosten bei ehrenamtlichen Arbeiten anregt. (pascal)

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