Nach Volksbefragung in Wörgl: „Wollte ÖVP, wäre Wave gerettet“

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Wörgl, Kufstein – „Die ÖVP darf sich rund um das Wave-Desaster nicht aus der Verantwortung stehlen“, kritisieren FPÖ-Landtagsabgeordneter Christofer Ranz­maier und Wörgls freiheitlicher VBM Mario Wiechenthaler. „Hätt­e Wörgl einen ÖVP-Bürgermeister, gäbe es längst ein regional finanziertes und vom Land großzügig gefördertes Regional­bad.“

Dem FP-Antrag für ein Fördermodell regional bedeutsamer Infrastruktur hätten ÖVP und Grüne im Dezemberlandtag die Dringlichkeit trotz Wave-Debatte nicht anerkannt. Auch hätten sie verhindert, „dass auf Gemeindeebene verbindliche Volksentscheid­e abseits der Gemeinderatsmehrheiten mit klaren Regeln gesetzlich etabliert werden“, sagt Ranzmaier.

Für Wiechenthaler sei nach der Volksbefragung „klar das Land am Zug, falls weiterhin ein Regionalbad gewünscht ist“. Wobei er LHStv. Josef Geisler (ÖVP) in der Pflicht sieht, für die Finanzierung Gespräche mit den Gemeinden zu führen. Die FPÖ selbst werde sich in Wörgl für die Errichtung eines Bade­teiches oder Freischwimmbades einsetzen. Ein Regionalbad werde man alleine nicht stemmen. Mit der geringen Wahlbeteiligung hätten die Wörgler der „ÖVP und ihrer Kampagne die Rote Karte gezeigt“. (TT)

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