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Wolf-Einsatztruppe für Tösens auf Abruf

Der Tösner Bauer Thomas Schranz hat fünf Herdenschutzhunde gekauft – sie warten nur auf grünes Licht für ihren Einsatz.

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Thomas Schranz mit seinen Herdenschutzhunden Sum und DJ.
© Gabriel Müller

Von Matthias Reichle

Tösens – Sie heißen DJ und Sum. „Seit sie Welpen sind, leben sie bei den Schafen und Ziegen – Sommer wie Winter“, erklärt Thomas Schranz. Der Tösner Bauer ist ein Pionier in Sachen Herdenschutz. Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Rückkehr des Wolfs. Seine beiden Rüden sind so genannte Kangal – eine Rasse, die eigens für das Hüten von Schafen gezüchtet wurde. In Tirol ist der Einsatz von Herdenschutzhunden – also Hunde, die Schafe selbstständig bewachen – derzeit höchst umstritten. Schranz ist ein Verfechter.

In wenigen Wochen werden die Schafe wieder auf die Almen getrieben. Schranz rechnet ziemlich sicher damit, dass auch heuer wieder Tiere gerissen werden. „Das Hauptproblem, den Wolf, bringen wir nicht weg, die Leidtragenden sind die Schafe“, betont der Bauer.


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