„Fürstenspiegel": Druckfrisches Kapitel der Tiroler Geschichte

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Stundenlang signierte der Tarrenzer Autor und Historiker vorbestellte 
Exemplare des soeben erschienenen „Fürstenspiegels“.
© Pamer

Tarrenz, Reutte – Es ist vollbracht – seit Kurzem liegt der historische Roman „Fürstenspiegel – Tirols vergessene Epoche“, erschienen im Reuttener Ehrenberg-Verlag, auf. Es handelt sich nach den „Blutballaden“ und dem „Habichtskrieg“ um den dritten Teil der Starkenberger Saga des Tarrenzer Historikers und Autors Tobias Pamer. Sie erzählt rund um seinen fiktiven Romanhelden Konrad von Gebratstein die Geschichte des einst mächtigen Oberländer Fürstengeschlechts der Starkenberger.

Der Klappentext verrät: „1411 Anno Domini in Tirol ... der Ritter Konrad von Gebratstein begibt sich auf einen brutalen Rachefeldzug. Gemeinsam mit Friedrich von Österreich hat er 1410 Tirol zurückerobert. Doch der größte Kampf steht ihnen noch bevor. Konrad macht sich neue Feinde, Siegmund von Luxemburg wird zum neuen römisch-deutschen König gekrönt und formiert die Ritter gegen seinen Widersacher Herzog Friedrich. Anno 1414 wird ein Konzil gen Konstanz einberufen. Eine Versammlung der Kirche und des Reiches, wie es seit Generationen keine gab. Doch feierliche Umzüge und Turniere werden vom Rauch der Scheiterhaufen und den Intrigen der Mächtigen überschattet. Konrad scheint eine Spielfigur auf dem Schachbrett der Reichsfürsten zu sein. Als sich Anna von Thierstein von ihm abwendet und Konrad Zeuge größten Verrats wird, weiß er, was von nun an Ziel seines Strebens ist.“

„Der dritte Teil schrieb sich während des Lockdowns fast von selbst“, so Pamer. Dass mit dem „Fürstenspiegel“ die Saga noch nicht zu Ende ist, versteht sich von selbst. „Ich werde versuchen, alles in den fünf anvisierten Teilen unterzubringen.“ (pascal)


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