Olympia-Qualifikation startet für Beachvolleyballer mit Triple in Cancún

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Von Sabine Hochschwarzer

Nach einem Monat Turnierpause sind Österreichs Beachvolleyballer nun für gleich drei Vier-Sterne-Events der World Tour in Folge ab heute in Mexiko gestrandet. „Traumhafte Bedingungen, auch wenn es etwas windig ist“, meldet das Tiroler-Steirer-Duo Martin Ermacora und Moritz Pristauz nach den ersten Trainingseinheiten in Cancún. 126 Teams (65 Männer-, 61 Frauen-Paarungen) haben sich in der „Bubble“ der Beachvolleyballer an der Atlantikküste eingefunden: Es geht um die Olympia-Qualifikation.

Nur jene 15 besten Teams der Weltrangliste am 13. Juni dürfen bei den Spielen spielen. Allen anderen bleibt dann noch die Chance auf eine Kontinental-Qualifikation, wie etwa ab 6. Mai in Baden. Allerdings dürfen dort nur zwei ÖVV-Paare pro Geschlecht antreten, bei den Herren rittern mit Ermacora/Pristauz, Robin Seidl/Philipp Waller und Clemens Doppler/ Alexander Horst aber gleich drei um Tokio-Tickets. Letztere fallen für Cancún jedoch nun aus, Doppler macht eine Nebenhöhlenentzündung zu schaffen – eine Quali über die Weltrangliste ist für sie daher nicht mehr möglich.

Ermacora, der vergangenen Sonntag 27 Jahre alt wurde, und Pristauz machen sich hingegen noch Hoffnungen. Zuletzt in Katar waren sie 17., mehrere Viertel- und Halbfinaleinzüge wären aber mindestens erforderlich, um auf dem Weltranglisten-Weg Chancen zu haben. Wie auch Seidl/Waller sowie Dorina und Ronja Klinger müssen sie in Cancún heute in die Quali. Anders als Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig: Sie stehen fix im Hauptbwerb ab Samstag.

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