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Hans Peter Doskozil, der pannonische Provokateur

Einmal mehr stellt sich Burgenlands Landeshauptmann gegen die Bundespartei. Was die einen Genossen beklagen, finden andere berechtigt.

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Hans Peter Doskozil ist erneut auf eigenem Kurs.
© APA

Von Karin Leitner

Wien – Der Lockdown werd­e in ihren Bundesländern verlängert – bis 2. Mai. Das taten Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig und Niederösterreichs ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kund. Burgenlands oberster Roter, Hans Peter Doskozil, schert aus. Er ließ wissen, dass ab 19. April Schluss sei mit den Beschränkungen; Geschäfte und Schulen werden wieder offen sein. Damit konterkariert Doskozil nicht nur Ludwig, sondern auch SPÖ-Bundeschefin Pamela Rendi-Wagner. Die gelernte Medizinerin mahnt seit Wochen zu Vorsicht – und neuerlichem österreichweiten Shutdown. Das tat sie schon, als Doskozil vorhatte, Leute wieder in burgenländische Thermen zu lassen. Rendi-Wagner moniert Doskozils nunmehrige Entscheidung, auf die Situation in den lokalen Intensivstationen verweisend: „Die Öffnung kommt zu früh.“


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