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Tierliebe wurde zu Tierquälerei: Unterländer Paar verurteilt

Ein kleiner Zoo in der Wohnung wuchs einem Paar völlig über den Kopf: Die beiden wurden zu Geldstrafen verurteilt.

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Etliche Tierarten, vom Papagei bis zum Meerschweinchen und zur Taube, hatte ein Unterländer Paar mangelhaft in der Wohnung gehalten.
© pixabay

Von Reinhard Fellner

Innsbruck – Ein Prozess um Tierquälerei mit ganz und gar ungewöhnlichen Vorzeichen war gestern Thema am Landesgericht. Angeklagt war ein Pärchen aus dem Unterland, das seit langer Zeit ein Faible für Tiere aller Art hat. Nachdem das Paar dafür schon einmal einen Platz auf einem Bauernhof angemietet hatte, war die Maisonettenwohnung des Paars bis letzten Sommer zu einer Art Arche Noah geworden.

Papageien, Wellensittiche, Fasane, Tauben, Katzen, Chinchillas, Ratten, Meerschweinchen und Schildkröten teilten sich die vier Wände. Das ging für Mensch und Tier eine Weile gut.


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