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Tiroler IT-Experte fordert Cyber-„Pickerl“ für Firmen

Der sorglose Umgang mit gefährlichen E-Mails ist der Hauptgrund für erfolgreiche Hacker-Angriffe. Auch gesetzlich gäbe es Verbesserungsbedarf.

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Cyber-Attacken gehören inzwischen zu den Top-Risiken für Firmen und verursachen Milliardenschäden .
© iStockphoto

Von Max Strozzi

Wien – Jedes Jahr verursachen Cyber-Attacken in Österreich Milliardenschäden. Trotz wiederkehrender Warnungen bleiben manipulierte E-Mails der Klassiker unter den Hacker-Angriffen, schildert der Tiroler IT-Sicherheitsexperte David Winkler von der Wirtschaftskammer. Klassisches Beispiel: Ein Mitarbeiter erhält von einem vermeintlich bereits bekannten Kunden eine E-Mail, folgt einem Internet-Link oder befolgt die Mail-Anweisungen und trotz bester Antivirus-Software und eines PC auf dem letzten Stand der Technik ist das Desaster angerichtet: Hinter dem vermeintlich bekannten Kunden steckt in Wahrheit ein Hacker, der dank eingeschleuster Schadsoftware nun Zugriff auf den PC hat, Dateiordner öffnen, Dateien absaugen oder das ganze IT-System des Unternehmens sabotieren kann. „Der sorglose Umgang mit gefährlichen E-Mails ist momentan zu 94 Prozent der erste Schritt zum – oft gravierenden – Sicherheitsvorfall“, betont Winkler.


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