Leipzig drei Heimspiele sieglos - Kein Tor gegen Hoffenheim

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RB Leipzigs Leistungen im eigenen Stadion halten mit den Meisterambitionen in der deutschen Fußball-Bundesliga nicht Schritt. Durch das 0:0 gegen Hoffenheim am Freitagabend, das dritte Heimspiel in Serie ohne Sieg, drohen die zweitplatzierten Sachsen um Marcel Sabitzer den Anschluss an Spitzenreiter Bayern München vollends zu verlieren. David Alaba und Co. könnten mit einem Sieg am (heutigen) Samstag in Wolfsburg fünf Runden vor Schluss mit sieben Punkten Vorsprung führen.

Die RB-Spieler geben freilich nicht auf. „Wir glauben an die Meisterschaft. Das müssen wir bis zum Schluss“, erklärte Yussuf Poulsen. Er war wegen seines in der Nachspielzeit wegen Handspiels per Videobeweis aberkannten Siegestores der verhinderte Held des Tages. „Ich finde es gut, dass die Spieler die Köpfe nicht hängen lassen“, betonte Trainer Julian Nagelsmann und baute schon einmal vor. „Sollte es nicht zur Meisterschaft reichen, war es trotzdem eine gute Saison.“

Trotz eines Ballbesitzes von 60 Prozent und 14 Torschüssen reichte es für Leipzig gegen Hoffenheim wie zuvor gegen Frankfurt daheim nur zu einem Remis. Der Jubel nach dem vermeintlichen 1:0 in der sechsten Minute der Nachspielzeit währte nur kurz. „Das war die negative Seite des Videobeweises“, sagte Nagelsmann. „Man wird von maximaler Emotion heruntergeschraubt auf minimale innerhalb von wenigen Minuten.“

Selbst der Gegner hatte etwas Mitleid. „Laut der Regel muss er das Tor abpfeifen, aber als Fußball-Fan bin ich nicht immer ein Freund davon“, sagte Hoffenheims ÖFB-Nationalspieler Christoph Baumgartner.

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