Salzburg empfängt den LASK, Rapid gegen Sturm

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Es ist bereits ein Vorgeschmack auf das Cupfinale, in dem einander die beiden Teams am 1. Mai in Klagenfurt erneut gegenüberstehen. Tabellenführer Red Bull Salzburg empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga den LASK und könnte nach dem 3:0 gegen Rapid den nächsten großen Schritt in Richtung 8. Meistertitel in Serie machen. Die Hütteldorfer haben am Sonntag (17.00) Sturm Graz zu Gast, der WAC spielt daheim gegen die WSG Tirol (14.30).

Der LASK hat die jüngsten fünf Pflichtspiel-Duelle mit Salzburg verloren, die beiden bisherigen in dieser Saison mit 1:3 und 0:1. „Wir haben in den beiden Partien bewiesen, dass wir knapp dran sein können“, meinte Trainer Dominik Thalhammer und versprach neuerlich einen mutigen Auftritt. Die Linzer wollen ihrer Philosophie, aggressiv nach vorne zu verteidigen, auch in Salzburg treu bleiben. „Man muss es aber auch mit Kopf und Kalkül tun“, meinte Thalhammer. Besonders gegen den Ligakrösus komme es dabei auf die Feinheiten an. „Das müssen wir sehr, sehr gut und genau machen. Dann werden wir sehen, ob wir Salzburg auch zu Fehlern zwingen können oder ihnen richtig große Probleme bereiten können.“

„Wenn wir das Spiel gewinnen, gehen wir mit einem ganz anderen Gefühl ins Cupfinale“, meinte indes Salzburg-Torhüter Cican Stankovic, für den es zu einem Duell mit ÖFB-Teamkeeper Alexander Schlager kommt. Es sei ein „wichtiges Spiel“, zum Meistertitel wollte sich Stankovic aber noch nicht gratulieren lassen. „Die Ausgangsposition ist sehr gut. Wir sind aber nicht das erste Mal in so einer Position. Wir wissen, worauf es ankommt.“

Auch Trainer Jesse Marsch hat ganz klar das Double im Visier. „Mit diesen zwei Zielen haben wir keine Flexibilität für etwas anderes“, meinte der US-Amerikaner. Auf Experimente lässt er sich in der Meistergruppe nicht mehr ein. Eine gewisse Rotation wird es in den anstehenden englischen Wochen - es folgen Duelle mit der WSG Tirol und zweimal dem WAC - wohl dennoch geben.

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Nach dem 0:3 gegen Salzburg richtet Rapid den Blick wieder nach vorne. Die Hütteldorfer würden mit einem Sieg gegen Sturm Rang zwei festigen, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt. Trainer Dietmar Kühbauer zeigte sich optimistisch, die aktuelle Erfolgsserie gegen Sturm fortsetzen zu können - in den jüngsten sieben Liga-Duellen mit dem Tabellenvierten gab es fünf Siege und zwei Unentschieden. „Sturm erbringt gute Leistungen und arbeitet gut gegen den Ball. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchziehen und als Sieger vom Platz gehen“, sagte der Burgenländer.

Sturm reist nach dem 3:2 gegen die WSG Tirol mit Zuversicht in den Westen Wiens. „Dieser Sieg hat uns viel Selbstvertrauen gegeben“, erzählte Trainer Christian Ilzer, dem jedoch das 1:4 im Allianz Stadion im vergangenen Jänner noch im Magen liegt. „Da haben wir noch etwas gutzumachen. Wir sind topmotiviert, wollen unbedingt etwas mitnehmen und sind auf Schlagdistanz an Rapid dran“, sagte Ilzer. Seinem Club fehlen derzeit drei Punkte auf die Hütteldorfer.

Die Ausgangsposition des WAC vor dem Heimspiel gegen die WSG Tirol ist klar. Wollen die Kärntner bei der Vergabe der Startplätze für den Fußball-Europacup ein gewichtiges Wort mitreden, muss in der dritten Runde der Bundesliga-Meistergruppe ein Sieg her. Nachdem man zum Auftakt zwei Niederlagen kassierte, liegen die Wolfsberger zwei Punkte hinter der WSG auf dem sechsten und letzten Platz. Immerhin sah Trainer Roman Stary beim 1:2 gegen den LASK einen Aufwärtstrend im Vergleich zum 1:8 gegen Rapid. „Nach dieser Schlappe war unser Auftritt gegen den LASK schwer in Ordnung“, sagte der 47-Jährige.

Bei WSG-Trainer Thomas Silberberger könnte die Stimmungslage besser sein - die jüngste Niederlage bei Sturm Graz wirkt noch nach. „Die Mannschaft weiß, dass wir auch beim WAC nichts holen werden, wenn wir wieder so auftreten wie in Graz. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Reaktion“, meinte der 47-Jährige. Silberberger warnte vor einem hoch motivierten Gegner. „Sie wissen ganz genau, dass sie uns schlagen müssen, um noch eine realistische Chance auf einen Europacupplatz zu haben.“


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