Bernadette Graf bei EM in Lissabon im Kampf um Bronze

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Österreichs Chance auf eine Medaille bei den Judo-Europameisterschaften in Lissabon ist am Sonntag vorerst aufrechterhalten worden. Bernadette Graf schaffte es in der Klasse bis 78 kg nach einem Freilos, einem Sieg gegen die Montenegrinerin Jovana Pekovic und einer Niederlage gegen die Kosovarin Loriana Kuka in die Hoffnungsrunde, in der sie gegen die Niederländerin Marhinde Verkerk gewann (jeweils Ippon). Nach 17.00 Uhr ging es gegen die Französin Audrey Tcheumeo um Bronze.

Für Graf geht es gegen die Olympia-Zweite von Rio de Janeiro 2016 um ihre fünfte EM-Bronzemedaille. Es ist die letzte ÖJV-Chance auf einen Podestplatz bei diesen Titelkämpfen, nachdem es seit 2013 bzw. achtmal in Folge jeweils zumindest eine Medaille für Rot-Weiß-Rot gegeben hatte. Graf war erst vor kurzem aus einer langen Verletzungspause zurückgekommen. „Bernadette ist extrem stark“, meinte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser angesichts dieser Vorgeschichte.

Die Chance auf Bronze hatte sich Daniel Allerstorfer in der Kategorie über 100 kg mit Ippon-Siegen gegen den Kroaten Ivan Covic sowie danach den Aserbaidschaner Ushangi Kokauri erhalten. Für ihn folgte dann aber eine Viertelfinal-Niederlage gegen den Russen Inal Tasojew und in der Hoffnungsrunde eine gegen den Israeli Or Sasson - ebenfalls jeweils per Ippon. Damit wurde es für den Oberösterreicher Rang sieben.

Aaron Fara schied in der Klasse bis 100 kg nach einer Auftaktniederlage gegen Zelym Kozojew (Aserbaidschan) aus. An den beiden Vortagen hatten die österreichischen Teilnehmer enttäuscht.

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