Fünf Verletzte nach Brand eines Wohnhauses in Wien

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Als die Wohnungsinhaberin auf den Brand aufmerksam wurde, flüchtete diese ins Freie. Da dichter Rauch im Stiegenhaus wegen der offenstehenden Wohnungstüre den Bewohnern den Fluchtweg versperrte, begann die Berufsfeuerwehr unverzüglich mit der Personenrettung über die Drehleiter, zur Sicherheit wurde auch ein Sprungkissen in Stellung gebracht. Ein Mann war auf das Fensterbrett seiner Wohnung im fünften Obergeschoß geflohen und rief von dort um Hilfe, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Zeitgleich drangen mehrere Atemschutztrupps in das dicht verrauchte Stiegenhaus vor und brachten mehrere Wohnparteien mittels Fluchtfiltermasken ins Freie. Laut Berufsrettung, die mit dem Katastrophenzug und etlichen Rettungsfahrzeugen vor Ort war, wurden 16 Personen vor Ort erstversorgt, fünf kamen zur Sicherheit in ein Krankenhaus.

Die Berufsfeuerwehr Wien brachte den Brand mit zwei Löschleitungen rasch unter Kontrolle, wie sie in einer Aussendung berichtete. Die Flammen griffen rasch auf sämtliche Einrichtungsgegenstände über. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus einem Fenster der Wohnung und drohten auf das darüberliegende Geschoß überzugreifen.

Das Stiegenhaus wurde zur Entrauchung mittels Hochleistungslüftern belüftet. Mehrere Wohnungen mussten zur Kontrolle durch die Feuerwehr geöffnet werden. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen der Polizei.


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