Regierung will Programm für Langzeitarbeitslose

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Die Regierung startet ein Programm für Langezeitarbeitslose. Bis Ende kommenden Jahres sollen 50.000 Personen über die Aktion „Sprungbrett“ wieder in Beschäftigung kommen, kündigte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) in der Abschluss-Pressekonferenz der Regierungsklausur Dienstagmittag an. Die genaue Ausgestaltung soll allerdings erst in den kommenden Wochen vorliegen.

Wie Kocher ausführte, müssten erst die notwendigen Strukturen geschaffen werden. Es brauche einen Ansatz auf unterschiedlichen Ebenen. Vor allem größere Betriebe müssten eingebunden werden, ebenso Beratungs- und Betreuungseinrichtungen, die einen optimalen „Match“ zwischen Arbeitgebern und Arbeitssuchenden finden sollen. Auch staatlich müsse eingegriffen werden über Eingliederungshilfen und Lohnunterstützung. Gemeinnützige und öffentliche Stellen sollten Arbeitsangebote zur Verfügung stellen. Aktuell sind knapp 147.000 Personen langzeitarbeitslos.

Insgesamt zeigte sich die Regierung bei der Pressekonferenz bemüht, ein erfolgreiches Comeback nach der Coronakrise zu prophezeien. Man werde den Aufschwung, der komme, entsprechend unterstützen, erklärte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) das hohe Budgetdefizit.

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