Präsident des Tschad bei Kämpfen gegen Rebellen gestorben

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Der Präsident des Tschad, Idriss Deby, ist bei Kämpfen gegen Rebellen ums Leben gekommen. Ein Armeesprecher erklärte am Dienstag im staatlichen Fernsehen, Deby sei gestorben, als er Truppen an einer Front im Norden des Landes besucht habe. Sein Sohn, General Mahamat Kaka, sei zum interimistischen Staatsoberhaupt ernannt worden.

Deby, der im Tschad seit 30 Jahren an der Macht war, war erst am Vortag zum Sieger der Präsidentenwahl am 11. April erklärt worden und hatte sich damit eine sechste Amtszeit gesichert. Die genauen Umstände seines Todes sind noch unklar. Der Armeesprecher erklärte, ein „Nationaler Übergangsrat“ versichere dem Volk, „dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um Frieden, Sicherheit und die republikanische Ordnung zu gewährleisten.“

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