Sohn von toten Staatschef im Tschad zum Präsidenten ernannt

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Der Chef des Militärrats und Sohn des getöteten Präsidenten des Tschad, Mahamat Idriss Déby Itno, hat sich zum Staatschef erklärt. Der 37-Jährige „bekleidet das Amt des Präsidenten der Republik“, hieß es in einer am Mittwoch vom Präsidentenbüro veröffentlichten Übergangscharta. Die Machtverhältnisse werden neu geregelt. Die Führung des zentralafrikanischen Landes setze sich ab sofort aus dem Militärrat, einem Nationalen Übergangsrat und einer Übergangsregierung zusammen.

Mahamat Idriss Déby Itno werde eine Übergangsregierung ernennen, die ihm unterstellt sei, hieß es. Der unter anderem in Frankreich ausgebildete Generalmajor hatte zuletzt einen Posten in der Führung der tschadischen Eingreiftruppe in Nordmali inne, die dort gegen islamistische Rebellen kämpft.


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