Rapid nach 1:1 beim LASK - Salzburg verliert in Tirol 2:3

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Rapid hat im Kampf um den Vizemeistertitel in der Fußball-Bundesliga nach wie vor die besten Karten. Die Hütteldorfer erkämpften sich am Mittwochabend zum Abschluss der 4. Runde der Meistergruppe im Schlager beim LASK ein 1:1-Remis und hielten die drittplatzierten Oberösterreicher damit zwei Zähler auf Distanz. Serienmeister Red Bull Salzburg geriet indes gegen die WSG Tirol mit einer 2:3-(1:1)-Niederlage ins Stolpern. Der WAC siegte gegen Sturm Graz dank eines Elfmeters 1:0.

Rapids Rückstand auf Leader Red Bull Salzburg ist mit acht Punkten größer als die Differenz zwischen dem Zweiten und Sechsten, die nur sechs Zähler voneinander trennen. Dass Salzburg erstmals im fünften direkten Duell Punkte gegen die Tiroler abgab, war einem mutigen Auftritt von Wattens ebenso zu verdanken wie dem Doppelpack von Nikolai Baden Frederiksen (29., 76.) und dem Siegestreffer von Renny Smith kurz vor dem Ende (89.). Die Tiroler bleiben zwar Schlusslicht der Meistergruppe, auf den fünftplatzierten WAC fehlt ihnen allerdings nur ein Zähler, auf den Vierten Sturm Graz sind es zwei Punkte.

Nach einer chancenarmen ersten Hälfte hatten die zweiten 45 Minuten in der Paschinger Raiffeisen Arena sehr viel zu bieten. Thomas Goiginger (63.) brachte die Linzer mit seinem fünften Saisontor in Führung, Christoph Knasmüllner (71.) sicherte den Gästen mit Saisontor Nummer neun aber noch einen leistungsgerechten Punktgewinn.

Salzburg kassierte in Tirol trotz zweifacher Führung durch Enock Mwepu (12.) und Brenden Aaronson (58.) eine 2:3-(1:1)-Niederlage. Die kleine Hoffnung der WSG, mit mutigem Auftreten vielleicht punkten zu können, schien sich schnell in Luft aufzulösen. Zwar kam der erste Abschluss von Pranter (6.), dann aber gaben die Gäste bald die Marschrichtung vor. Erst kurz vor Ende der regulären Spielzeit leitete Zan Rogelj das Siegestor ein, „Joker“ Renny Smith schloss aus wenigen Metern ab.

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Das Spiel WAC gegen Sturm Graz war von vielen Zweikämpfen und hoher Intensität geprägt. Sturm drückte in der ersten Viertelstunde auf einen frühen Treffer. Als in der Merkur-Arena gegen Ende schon mit einem Remis zu rechnen war, sorgte ein Elfmeter für die Entscheidung. Nach Jörg Siebenhandls Reflex gegen Cheikhou Dieng brachte der zuvor offensiv aufgefallene Geyrhofer den einschussbereiten WAC-Stürmer im Strafraum zu Fall und sah Rot. Den damit einhergehenden Strafstoß verwertete Kapitän Liendl souverän.

Für Rapid geht es am Sonntag zu Hause gegen den sechtsplatzierten Salzburg-Überraschungsbezwinger WSG Tirol weiter, die Linzer sind beim einen Zähler dahinter liegenden Vierten Sturm Graz zu Gast, der sich nach einem Heim-0:1 gegen den WAC rehabilitieren möchte.


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