Oberösterreichische Landesausstellung eröffnet am Samstag

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Die 33. Oberösterreichische Landesausstellung „Arbeit Wohlstand Macht“ in Steyr wird am Samstag eröffnet und ist bis 7. November zu sehen. Haupt-Locations sind das Schloss Lamberg, das Museum Arbeitswelt - eine ehemalige Fabrik aus der Gründerzeit - und der Innerberger Stadel, ein früheres Handelshaus aus der Renaissance. Aber auch viele andere Kultureinrichtungen partizipieren und so manches lässt sich im öffentlichen Raum erleben.

Im Innerberger Stadel wird die Entwicklung der Industrie- und Arbeiterstadt Steyr beleuchtet, hier stehen Bürger im Vordergrund. Im Schloss Lamberg erhält man Einblick in die Welt des Adels und das Museum Arbeitswelt widmet sich der Arbeiterschaft, aber auch der Industriegeschichte - von der „Elektrischen Ausstellung“ Josef Werndls über die Steyrer Autoklassiker bis hin zur NS-Zeit und dem Wirtschaftswunder im 20. Jahrhundert.

Die Ausstellung ist aber eher dezentral angelegt, vieles spielt sich verteilt auf die ganze Stadt oder überhaupt im öffentlichen Raum ab: So gastiert etwa das SCHÄXPIR-Theaterfestival mit „Geht‘s uns net guad“ in Steyr. In der Gemeinschaftsproduktion mit dem Landestheater Linz geht es um das Leben in den Arbeitersiedlungen des vorigen Jahrhunderts, das Stück basiert auf Texten von Christine Nöstlinger.

Auch andere Linzer Kultureinrichtungen kommen nach Steyr, etwa der Kepler Salon mit Expertengesprächen oder die Mural-Harbor-Galerie, die Spaziergänge zum Thema Straßenkunst sowie Graffiti-Crashkurse und -Workshops anbietet. Im Röda, der letzten Station der Walking-Tours, widmet sich eine eigene Ausstellung der Hip-Hop-Szene in Steyr. Zudem bietet das Röda ein breites Konzertprogramm von Rock über Pop bis Elektro.

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Das City Kino Steyr organisiert in Kooperation mit der Landesausstellung ein Sommerkino am Wieserfeldplatz. Zu sehen sind Filme rund um die Landesausstellungsthemen Arbeit, Wohlstand und Macht. Und in den „Bust Talks“ (Büstengesprächen), einer Installation von Thomas Geiger, kann man sich u.a. mit dem Waffenfabrikanten Josef Werndl (1831-1889) und seinen Arbeitern unterhalten und die Sicht beider Seiten vergleichen.

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