Künstler hängen im Theater am Spittelberg in der Luft

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Zeitgleich mit der Bekanntgabe der Öffnungsschritte im Kulturbereich hat das Theater am Spittelberg nicht nur seine Pläne für den Sommer veröffentlicht, sondern wartet auch mit einer symbolträchtigen Kunstaktion auf: „Alles hängt in der Luft“ nennt sich das Projekt, mit dem der Fotograf Lukas Beck gemeinsam mit Direktorin Nuschin Vossoughi die derzeit nicht zugängliche Installation des Künstlers Farshido Larimian in den öffentlichen Raum verlagert.

Die Plakatserie versammelt mehr als 15 Kulturschaffende, die mit in ihre Einzelteile zerfallenen Instrumenten über der verwaisten Bühne im leeren Publikumsraum schweben. Mit dabei sind u.a. Die Strottern, Willi Resetarits, Erika Pluhar, Sandra Pires oder Ina Regen. Kulisse ist die Installation „Alles hängt in der Luft“, die Farshido Larimian als „Ort der Erinnerung an die Zeit vor den Schließungen in der Kulturbranche“ geschaffen hatte. Da dieser durch den Lockdown in der Ost-Region nun nicht zugänglich ist, ging man einen Schritt weiter und ließ die Künstlerinnen und Künstler mittels Trampolin durch die Lüfte schweben - zwischen Larimians Installation.

Das „In der Luft-Hängen“ hat am Spittelberg jedenfalls ein Ablaufdatum. Bevor es am 1. Juni mit der Sommerbühne los geht, steht ab dem 25. Mai noch die „Landpartie“ auf dem Programm. Den Auftakt bestreitet Marie-Theres Stickler, gefolgt von u.a. Stippich & Uhler (26. Mai) und der Gesangskapelle Hermann mit „Alles Tango“ (29. Mai). Am 1. Juni startet man dann mit dem Eröffnungsfest in die Sommerbühne, es spielen Eddie Luis & Die Gnadenlosen XL. Bereits tags darauf treffen Christoph & Lollo „Mitten ins Hirn“. Weitere Highlights der ersten Sommerhälfte sind u.a. Ernst Molden und Maria Petrova am 15. Juni, Ina Regen (19. Juni) und das Trio Lepschi am 10. Juli. Sprechender Titel: „Ned so aafoch - die Rückkehr der Lepschi-Ritter“.

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