Mückstein bremst Erwartungen auf schnellen „Grünen Pass“

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„Da weiß er mehr als ich“, meinte Mückstein zur Ankündigung des türkisen Staatssekretärs von Donnerstag, wonach der „Grüne Pass“ „Ende Mai, rund um den 24.“, in Betrieb gehen könne. Man müsse in der Kommunikation differenzieren, „genesen, getestet, geimpft: das ist nicht gleichwertig“, betonte Mückstein. „Wir warten noch auf die EU-Vorgaben, an die wir uns halten müssen, wenn der Pass einen Sinn haben soll. Ich bin dafür, dass wir Pilotversuche machen - in Vorbereitung auf die EU-weite Ausrollung im Juli.“

Es werde zwar keine Impfpflicht geben, bekräftigte der Minister im „Kurier“, aber wer sich nicht impfen lasse, werde bestimmte Vorteile nicht haben können. „Wer sich durch den Sommer ‚durchtesten‘ will, wird zum Beispiel nicht nach Griechenland fliegen können.“

Für einen gesicherten Präsenzunterricht ist laut Mückstein für den Herbst eine andere Teststrategie an den Schulen notwendig. „Man kommt immer mehr drauf, dass die PCR-Tests substanzieller sind als die Schnelltests - und mit dem Gurgeln jetzt ganz leicht anzuwenden.“ Deshalb solle man dreimal pro Woche „anständige PCR-Tests“ an den Schulen machen. „Wenn wir das gut aufsetzen, dann gibt es ab Herbst fix permanenten Schulbetrieb“, meinte Mückstein auch in den „Salzburger Nachrichten“ und der „Kleinen Zeitung“ (Samstagsausgaben).

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