3.553 Pfeifen: Orgel im Stift Melk bekam „großes Service“

  • Artikel
  • Diskussion

Im Stift Melk ist die Generalsanierung der Orgel abgeschlossen. Die Arbeiten sind nach Angaben des Klosters vom Montag seit Anfang März durchgeführt worden. Nach 17 Jahren sei wieder ein großes Service notwendig gewesen.

Die vollmechanische Schleifladenorgel im Stift Melk hat 3.553 Pfeifen und 45 Register für drei Manuale und Pedal. Sie wurde 1970 von der Kremser Werkstätte Gregor Hradetzky errichtet. Das historische Gehäuse stammt aus 1731. Voraussichtlich am Sonntag (2. Mai) soll die Orgel wieder erklingen, teilte das Stift mit.

Bei der Generalsanierung wurde das Instrument komplett zerlegt und wieder aufgebaut. Jede Pfeife - die größte ist dem Stift zufolge 5,20 Meter lang und wiegt 150 Kilo - musste „entnommen, gereinigt und neu intoniert werden“. Die Arbeiten wurden vom Team der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke durchgeführt.


Kommentieren


Schlagworte