Comic-Katzenskulpturen neue Attraktion der Champs-Élysées

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Sie erdrückt ein Auto, trägt die Last der Welt auf ihrem Rücken und imitiert die Brunnenfigur des urinierenden Knaben Manneken-Pis in Brüssel: Die bekannte Comic-Katze des belgischen Cartoonisten Philippe Geluck ist zum Besuchermagnet der Pariser Champs-Élysées geworden – in zwanzig Skulpturen, in Bronze gegossen und bis zu 1200 Kilo schwer.

Unter dem Titel „Le Chat déambule“ (dt. Die Katze geht auf Wanderschaft) sind die monumentalen Katzen-Skulpturen noch bis zum 9. Juni auf der Prachtstraße der französischen Hauptstadt zu sehen. Danach gehen sie auf Tournee durch Frankreich, in die Schweiz, nach Italien und Luxemburg. Ihre Reise endet voraussichtlich 2024 im neuen Katzenmuseum in Brüssel.

Seit der Eröffnung der Freiluftausstellung Ende März lockt Gelucks humorvolle Comic-Figur „Le Chat“ Tausende von Besuchern auf die Champs-Élysées. Auch Käufer ließen nicht lange auf sich warten. Fast alle Skulpturen seien veräußert worden, wie der Zeichner und Schauspieler der Tageszeitung „Le Parisien“ sagte. Der Preis pro Werk: Zwischen 300.000 und 400.000 Euro. Damit will Geluck sein Museum finanzieren.

Als Comic-Figur erschien „Le Chat“ erstmals Anfang der 80er Jahre in der belgischen Tageszeitung „Le Soir“. Die humorvollen Abenteuer, in denen Geluck und seine dicke Katze Politik und Gesellschaft kommentieren, sind seitdem in über 20 Alben erschienen, die sich mehr als 14 Millionen Mal verkauft haben.

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