Hans Christian Andersen erhält ein märchenhaftes Museum

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Das dänische Odense erhält am 30. Juni eine neue Attraktion: Der japanische Architekt Kengo Kuma hat einen Museumskomplex geschaffen, der dem Dichter Hans Christian Andersen gewidmet ist. Architektur, Landschaft und Ausstellungsdesign sollen sich auf 5.600 Quadratmeter zu einem Gesamterlebnis verbinden, das die magische Welt seiner Geschichten „sinnlich erlebbar“ machen soll. Zwei Drittel des Museums liegen unter einem von MASU-Planning angelegten „märchenhaften Garten“.

Das neue Hans Christian Andersens Hus wartet auch mit künstlerischen Interventionen von 12 internationalen Künstlern wie Veronica Hodges und Henrique Oliveira auf. Das multimediale Spektrum reicht dabei „von Musik und Klangkompositionen über Kunstinstallationen aus Papier und recyceltem Holz bis zu poetischen Illustrationen und Animationen“, wie es in der Projektbeschreibung heißt. Im Kinderland Ville Vau soll Andersen (1805-1875) spielerisch erfahrbar gemacht werden.

Hans Christian Andersen wurde in Odense geboren und gilt als einer der berühmteste Märchenautoren der Literaturgeschichte. Zu seinen bekanntesten Märchen zählen „Däumelinchen“, „Die kleine Meerjungfrau“ oder „Die Prinzessin auf der Erbse“. Sein Werk umfasst über 156 Märchen, 14 Romane und 1.000 Gedichte und wurde in über 160 Sprachen übersetzt.

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