Diagonale findet nach „Zwangspause“ im Juni statt

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Das österreichische Filmfestival Diagonale wird nach einem Jahr coronabedingter Pause im Juni wieder über die Leinwand gehen: 110 heimische Filme nehmen am Wettbewerb teil. Specials und Retrospektiven ergänzen das Programm, das „entlang eines strengen Covid-19-Sicherheitskonzeptes stattfindet“, wie die Organisatoren in einer Aussendung betonten. Die Filme sollen in den Kinos gezeigt werden, allerdings wird es auch Onlinepremieren und ein erweitertes Digitalangebot geben.

Neben den Filmen ist auch ein historisches Special zu den Begriffen Stadt und Sehnsucht eingeplant. In der Reihe „Zur Person“ wird es eine Gesamtretrospektive des Schaffens von Jessica Hausner geben, das bereits im Vorjahr angedacht war. Die Regisseurin zeichnete unter anderem für Filme wie „Loveley Rita“, „Hotel“, „Lourdes“ oder „Amour fou“ verantwortlich und wurde für ihre Arbeiten bereits mehrfach ausgezeichnet.

Im Rahmen einer gemeinsamen Tour mit dem Österreichischen Filmmuseum und Crossing Europe Filmfestival Linz zeigt die Diagonale Ulrike Ottingers „Paris Calligrammes“ (2019) als Premiere in Graz. Ottinger wurde bei der Berlinale 2020 für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und wird in Graz anwesend sein.

Eröffnet wird das Festival mit dem Film „Fuchs im Bau“ von Arman T. Riahi, bei dem es um eine Gefängnisschule für jugendliche Straftäterinnen und Straftäter geht.

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