Mann nach Messerattacke auf Freundin in Linz vor Gericht

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Ein 20-Jähriger, der im Oktober des Vorjahres in Linz versucht haben soll, seine 17-jährige Freundin zu töten, steht am Freitag wegen Mordversuchs vor Gericht. Er soll ihr im Zuge eines heftigen Streits in ihrem Zimmer in einer Wohngruppe acht Messerstiche versetzt haben, vier davon in den Hals, so die Anklage. Die Jugendliche konnte selbst mit dem Handy Hilfe holen. Dem Mann droht lebenslange Haft.

Noch am Tattag kam der 20-jährige Afghane in den Neuromed Campus des Linzer Kepler Uniklinikums. Dort soll der als renitent und aggressiv Beschriebene einer Krankenschwester angekündigt haben, er werde „ein Blutbad anrichten“ und das, was er mit seiner Freundin gemacht habe, immer wieder tun. Der Mann ist laut Gutachten zurechnungsfähig, ihm drohen zwischen zehn Jahren und lebenslanger Haft.


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