Sturmschaden an Wiener U-Bahn - Corona-Teststraßen zu

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Anhaltender starker Wind hat am heutigen Sonntag zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens in Wien geführt. Wegen eines Sturmschadens ist in der Früh der Betrieb der U-Bahn-Linie U4 unterbrochen worden. Wie die Wiener Linien mitteilten, verkehrte die U4 nur zwischen Hütteldorf und Längenfeldgasse sowie zwischen Kettenbrückengasse und Heiligenstadt. Zuvor hatte die Stadt bereits die Schließung ihrer Freiluftteststraßen für das Coronavirus bekanntgegeben.

Ein Störungsende sei nicht absehbar, es gebe einen Ersatzverkehr mit Autobussen, hieß es. Von der Störung betroffen waren die U-Bahn-Stationen Margaretengürtel und Pilgramgasse in Wien-Margareten.

Aufgrund der Sturmwarnung hielten die drei Wiener Open-Air-Teststraßen für das Coronavirus geschlossen. Betroffen seien die Teststraßen Donauinsel (Floridsdorfer Brücke), Ernst-Happel-Station sowie Schloss Schönbrunn, teilte die Stadt am Sonntag in der Früh in einer Aussendung mit. Alle anderen Teststraßen in Wien können weiter aufgesucht werden, hieß es.

Für Wien, das zentrale Niederösterreich sowie das nördliche Burgenland gilt am heutigen Sonntag bis16 Uhr eine Sturmwarnung der Zentralanstalt für Metorologie und Geodynamik (ZAMG). Demnach können die erwarteten Windspitzen zu Schäden wie Baumbruch führen oder auch das Herumfliegen von Gegenständen wie Dachziegeln verursachen. Auch Beeinträchtigungen der Verkehrs- und Energie-Infrastruktur sind möglich.

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Im fast gesamten restlichen Niederösterreich, in großen Teilen Oberösterreich und den nördlichsten Teilen Salzburgs sowie der Steiermark wird ebenfalls starker Wind mit Spitzen von über 70 km/h erwartet. Dort könne es aber nur vereinzelt zu Beeinträchtigungen oder Schäden kommen, hieß es.


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