Regierungskreise: Deutschland erhöht seine Klimaziele

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Auf Druck des Verfassungsgerichts und wegen neuer EU-Vorgaben erhöht Deutschland Regierungskreisen zufolge seine Klimaziele. Bis 2030 wolle man nun 65 Prozent weniger Treibhausgase ausstoßen als 1990, sagten zwei mit den Beratungen Vertraute am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor lag das Ziel bei 55 Prozent. Zudem soll die Klimaneutralität - also der nahezu völlige Verzicht auf CO2-Ausstoß - schon 2045 statt 2050 erreicht werden.

Das deutsche Bundesverfassungsgericht hatte in der vergangenen Woche das Klimagesetz von 2019 als unzureichend gerügt und bis Ende 2022 eine Reform verlangt. Diese stand allerdings ohnehin an, da die EU bereits ihr Klimaziel für 2030 verschärft hat. Sie hatte für die Gemeinschaft insgesamt die Vorgabe von mindestens 55 Prozent beschlossen statt der bisher gültigen 40 Prozent.

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