Linzer Jihadisten-Prozess vor Entscheidung

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Der Linzer Jihadisten-Prozess, in dem drei Männer wegen des Verbrechens der staatsfeindlichen Verbindung auf der Anklagebank sitzen, geht am Freitag in die Zielgerade. Das Gericht rechnet mit einem Urteil in den Abend- oder Nachtstunden. Das Verfahren ist eine Neuverhandlung nach einer teilweisen Aufhebung im Jahr 2020 von Urteilen in einem Grazer Prozess. Es wurde nach Linz delegiert, da die Angeklagten aber auch Zeugen großteils von dort stammen.

Hauptbeschuldigter ist der Imam eines türkischen Glaubensvereines, dem vorgeworfen wird, junge Männer radikalisiert und als Kämpfer für die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) angeworben zu haben. Er gilt als Gründer des Vereins und wirkte als Prediger. Mitangeklagt sind auch der Schriftführer sowie ein Vereinsmitglied. Freitag ist der achte Tag der unter massiven Sicherheitsmaßnahmen durchgeführten Verhandlung.


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