Wieder mehr positive Corona-Selbsttests an Schulen

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An den Schulen ist die Zahl der positiven Corona-Selbsttests wieder gestiegen. Seit vergangenem Freitag wurden bei 1,7 Mio. Tests 1.309 „Treffer“ registriert (0,08 Prozent). Zum Vergleich: In der Woche davor wurden laut Bildungsministerium 1.014 positive Resultate bei 1,8 Mio. Tests verzeichnet (0,06 Prozent): Verantwortlich dafür sind vor allem die Schüler, während bei Lehrern und Verwaltungspersonal kaum mehr positive Tests registriert wurden.

Unter Schülern gab es zwischen vergangenem Freitag und diesem Donnerstag 1.216 (Vorwoche: 896) positive Ergebnisse, bei Lehrern und Verwaltungspersonal waren es 93 (Vorwoche: 118). Betrachtet man die vergangenen Wochen, zeigt sich damit bei den Schülern kein einheitlicher Trend, bei den Pädagogen und Verwaltungskräften dagegen schon. In dieser Kategorie gingen die Zahlen deutlich zurück, was auf die Impfungen in dieser Gruppe zurückzuführen sein dürfte.

Nach Bundesländern hat die Zahl der positiven Tests vor allem in Wien zugenommen: In der Bundeshauptstadt wurden 573 „Treffer“ registriert (Vorwoche: 348), einen deutlichen Zuwachs gab es auch in Niederösterreich (390/Vorwoche: 185). Das dürfte zum Teil aber auch damit zu tun haben, dass in diesen beiden Ländern der Schulbetrieb erst am 26. April wieder startete und bei den Zahlen der vergangenen Woche der Freitag davor als Testtag fehlte.

Es folgen Oberösterreich 125 (Vorwoche: 138), Steiermark (59/Vorwoche: 132), Tirol (41/Vorwoche: 66), Vorarlberg (40/Vorwoche: 23), Salzburg (28/Vorwoche: 45), Burgenland (32/Vorwoche: 22) und Kärnten (21/Vorwoche: 55). Im Schnitt ist rund ein Drittel der Antigen-Tests falsch-positiv, in diesen Fällen wird das Ergebnis also beim aussagekräftigeren PCR-Test nicht bestätigt. Umgekehrt werden mit den vorrangig eingesetzten „Nasenbohrer“-Tests nicht alle Infizierten aufgespürt. Insgesamt waren im gesamten Bundesgebiet sechs Schulen (Vorwoche: 12) wegen gehäufter Corona-Fälle geschlossen.


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