Weitere Anklage gegen vier Ex-Polizisten im Fall Floyd

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Im Zusammenhang mit der Tötung des Afroamerikaners George Floyd in den USA ist gegen die vier an dem Einsatz beteiligten Ex-Polizisten nun auch vor einem Bundesgericht Anklage erhoben worden. Das US-Justizministerium teilte am Freitag mit, den Beschuldigten werde vorgeworfen, Floyd vorsätzlich seiner verfassungsmäßigen Rechte beraubt zu haben. Die Anklagen seien getrennt von jenen, die der Bundesstaat Minnesota im Zusammenhang mit Floyds Tod erhoben habe.

Bei einem ersten Verfahren in Minnesota war der Hauptangeklagte, der weiße Ex-Polizist Derek Chauvin, vor gut zwei Wochen in allen Punkten schuldig gesprochen worden. Das Justizministerium teilte weiter mit, Chauvin habe der neuen Anklage zufolge Floyds verfassungsmäßiges Recht verletzt, „frei von unangemessener Gewaltanwendung durch einen Polizeibeamten“ zu sein. Seine Handlungen hätten zum Tode Floyds vor knapp einem Jahr geführt.

Zwei der drei Mitangeklagten würden beschuldigt, vorsätzlich nicht eingegriffen zu haben. Sie und der dritte Mitangeklagte müssten sich außerdem wegen unterlassener Hilfeleistung verantworten. Allen vier Angeklagten werde vorgeworfen, Floyd ohne ein ordentliches Gerichtsverfahren seiner Freiheit beraubt zu haben.


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