Guterres will in 2. Amtszeit Klimakrise und Hunger bekämpfen

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UNO-Generalsekretär António Guterres will in einer zweiten Amtszeit die größten globalen Probleme wie die Klimakrise sowie Armut und Ungleichheit entschlossen angehen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns an einem Wendepunkt in der Geschichte befinden, an dem wir die Gemengelage ändern, Länder und Völker vereinen und die ganze Welt für eine gemeinsame Sache mobilisieren können“, sagte er am Freitag in seiner Bewerbungsrede vor der UNO-Generalversammlung in New York.

Als größte Aufgaben der Gegenwart sieht der Portugiese dabei neben den großen Konflikten die Klimakrise, den Kampf gegen Armut sowie Ungleichheit - insbesondere die Benachteiligung von Frauen gegenüber Männern. Zudem bekräftigte Guterres seine Warnung vor einem neuen Kalten Krieg, nachdem die Spannungen zwischen den USA und China in zuletzt zugenommen hatten.

Guterres führt die UNO seit 2017. Seine Vermittlungsstrategie bei zahlreichen internationalen Konflikten gilt als vorsichtig. Kritiker sehen ihn als zu zaghaft. Allerdings hatte der 72-Jährige auch das große Problem, fast seine komplette erste Amtszeit mit der US-Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zusammenarbeiten zu müssen, die sich aus vielen Bereichen der internationalen Diplomatie zurückzog. Zudem wird Guterres vorgeworfen, vor allem gegenüber dem einflussreichen China nicht genug auf die Einhaltung der Menschenrechte zu pochen.

Die Wiederwahl Guterres‘ gilt unter Diplomaten in New York als sehr wahrscheinlich. Obwohl mehrere andere Kandidaten Interesse bekundet hatten, wurde bisher kein Herausforderer offiziell von seinem Heimatland nominiert. Als Schlüssel für die Wiederwahl des UNO-Chefs gilt dabei, dass er bisher den Rückhalt der fünf permanenten Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats hatte - also den der USA, Chinas, Russlands, Großbritanniens und Frankreichs. Die neue Amtsperiode startet am 1. Jänner 2022 und dauert fünf Jahre.

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