Museen der Stadt Linz bilanzieren trotz Corona ausgeglichen

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Trotz des langen Lockdowns durch die Pandemie und eines Ausfalls von rund 230.000 Euro bei den Erlösen haben die Museen der Stadt Linz beim Rechnungsabschluss 2020 ein ausgeglichenes Jahresergebnis für 2020 vorgelegt. Das teilten das Lentos Kunstmuseum und das Nordico Stadtmuseum am Samstag in einer Aussendung mit. Die Umsatzerlöse seien durch die Pandemie 2020 um rund 40 Prozent hinter den ursprünglichen Budgets zurückgeblieben, ein Konsolidierungsprogramm wurde umgesetzt.

„Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass wir auch das heurige Jahr mit den vorgesehenen Mitteln gut bewältigen und die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens weiterhin sicherstellen können“, sagte der kaufmännische Geschäftsführer Gernot Barounig in einer Aussendung. Seit der Wiederaufnahme des Publikumsbetriebs gebe es einen Aufwärtstrend. Vom Normalbetrieb sei man aber noch weit entfernt. Man habe angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen in allen Unternehmensbereichen Gegensteuerungsmaßnahmen gesetzt.

Während der Schließzeiten wurden innovative Formate entwickelt und das Digitalangebot ausgebaut. Aktuell zeigt das Nordico Stadtmuseum die Ausstellung „Der junge Hitler. Prägende Jahre eines Diktators 1889 - 1914). Ab 12. Mai ist im Lentos die Schau „Wilde Kindheit“ zu sehen, „Transformation und Wiederkehr“ widmet sich radikalen Nationalismen im Spiegel zeitgenössischer Kunst. Ab 19. Mai werden auch schrittweise wieder Veranstaltungen und Führungen unter den geltenden Sicherheitsauflagen angeboten.

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