Bayern nach 2:3 von Leipzig in Dortmund zum 31. Mal Meister

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Der FC Bayern München ist zum insgesamt 31. Mal und zum neunten Mal in Folge deutscher Fußball-Meister. Der Rekordchampion ist nicht mehr von der Spitze zu verdrängen, weil der erste Verfolger RB Leipzig am Samstag in Dortmund 2:3 verlor. Für David Alaba ist es der zehnte und gleichzeitig Meistertitel mit den Münchnern, der ÖFB-Teamspieler verlässt den Club mit Saisonende. Die Bayern trafen im Abendspiel (18.30 Uhr) auf Borussia Mönchengladbach.

Bereits vor diesem Match hob der scheidende Bayern-Coach Hansi Flick die Mentalität seiner Meistermannschaft hervor. Es sei „ein Genuss“ gewesen, mit der Mannschaft arbeiten zu dürfen, sagte Flick gegenüber Sky. Der künftige Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn sprach von einer „unglaublichen Leistung“.

Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw verband sein Glückwünsche mit Wertschätzung für seinen möglichen Nachfolger Flick. „Ganz besonders freue ich mich für Hansi Flick und seine Spieler. Sie sind seit Monaten eine verschworene Gemeinschaft und haben in dieser schwierigen Saison enorm viele Widerstände überwunden“, sagte Löw.

Durch ihren Sieg über Leipzig liegen die zumindest bis Sonntag viertplatzierten Dortmunder im Rennen um die Champions-League-Plätze weiterhin zwei Punkte hinter dem drittplatzierten VfL Wolfsburg, der einen 3:0-Heimsieg gegen Union Berlin feierte. TSG 1899 Hoffenheim gewann im eigenen Stadion gegen Schalke 4:2, Werder Bremen und Bayer Leverkusen trennten sich 0:0.

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In Dortmund vergab Ex-Salzburger Hwang Hee-chan die erste Chance der Leipziger, scheiterte an BVB-Goalie Marwin Hitz (4.). Drei Minuten später schloss Marco Reus einen sehenswerten Angriff nach Vorlage von Thorgan Hazard zum 1:0 für Dortmund ab. Nach der Pause sorgte Jadon Sancho mit einem Flachschuss ins lange Eck für die vermeintliche Vorentscheidung (51.), doch Leipzig schlug dank Lukas Klostermann (63.) und Dani Olmo (77.) zurück. Das Siegestor bei der Generalprobe für das DFB-Pokalfinale glückte Sancho aus einem Konter (87.).

Marcel Sabitzer spielte bei Leipzig durch, Konrad Laimer gab ab der 75. Minute sein Comeback nach mehrmonatiger Pause. Dortmund musste neuerlich auf den an Oberschenkelproblemen laborierenden Erling Haaland verzichten, der Goalgetter sollte aber schon demnächst wieder fit sein.

Zwei Punkte vor Dortmund liegen die Wolfsburger, die sich gegen Union Berlin 3:0 durchsetzten. Matchwinner war Josip Brekalo mit einem Tiplepack (12., 63., 89.). Xaver Schlager spielte bei der Mannschaft von Coach Oliver Glasner durch, auf der Gegenseite wurde Christopher Trimmel in der 75. Minute ausgetauscht.

Dessen ÖFB-Teamkollege Christoph Baumgartner erzielte beim 4:2 von Hoffenheim gegen Schalke das zwischenzeitliche 3:2. Dem in der 89. Minute ausgetauschten Niederösterreicher gelang nach einer Freistoßflanke von Andrej Kramaric per Kopf sein sechstes Saisontor.

Sein engerer Landsmann Florian Grillitsch lieferte die Vorlage zum 4:2 und spielte so wie Stefan Posch durch. Die bereits fix abgestiegenen Gäste hatten 2:0 geführt, Alessandro Schöpf leitete das erste Schalke-Tor durch Mark Uth ein (12.) und wurde in der 73. Minute ausgetauscht.

Ohne den verletzten Marco Friedl und den auf der Bank sitzenden Romano Schmid holte Werder Bremen im Weserstadion ein torloses Unentschieden gegen Bayer Leverkusen mit Aleksandar Dragovic und liegt damit vorerst einen Punkt vor dem Relegationsplatz.


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