Kurz sieht Österreich zehn Tage vor Öffnung auf gutem Weg

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Geht es nach Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) befindet sich Österreich mit seiner Corona-Strategie zehn Tage vor den geplanten Öffnungen auf einem guten Weg. Bewährt hätten sich die massiven Testungen und die regionale Differenzierung, zeigte sich der Kanzler überzeugt und verwies auf die sinkenden Zahlen. Die Situation entspanne sich „von Tag zu Tag“, wozu auch der „Impfturbo der letzten Wochen“ wesentlich beitrage.

Mit Stand Samstag haben bis dato mehr als zwei Millionen Österreicher die erste Impfdosis erhalten. Fast eine Millionen Menschen in Österreich (946.805) sind bereits vollimmunisiert, wie Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) wissen ließ. Der Kanzler verwies zudem auf den deutlich gefallenen Wert der Sieben-Tages-Inzidenz. Lag sie vor einer Woche noch bei rund 150, sank sie am Samstag auf 107,5. In den besonders gefährdeten Altersgruppen liege der Wert sogar deutlich niedriger, betonte Kurz.

Der Kanzler sieht dies als Bestätigung der Strategie der regionalen Differenzierung. Damit sei es gelungen, „so viel Freiheit wie möglich und so viel Einschränkung wie notwendig zu gewährleisten“. Mittlerweile sei die Situation auch in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland wieder sehr gut. Daher würden nun auch in Wien weitrechende Öffnungsschritte möglich, so Kurz.

Im internationalen Vergleich habe Österreich die dritte Welle deutlich besser gemeistert als viele andere Länder, argumentierte der Bundeskanzler. Ein extremer Anstieg der Ansteckungszahlen habe vermieden werden können. Ermöglicht habe dies die „intensive Teststrategie“. Hierzulande sei seit Jahresbeginn fast vier Mal so viel getestet worden wie etwa in Deutschland, betonte Kurz. Das habe zwar zu höheren Infektionszahlen in der Statistik geführt, dafür sei die Dunkelziffer dementsprechend reduziert worden.

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