Indische Corona-Mutation im Burgenland

  • Artikel
  • Diskussion

Die drei Verdachtsfälle der indischen Corona-Mutation im Burgenland sind von der AGES bestätigt worden. Die Infektionskette konnte unterbrochen werden, es seien seit dem 1. Mai, als die Verdachtsfälle bekannt wurden, keine weiteren Fälle aufgetreten, hieß es am Dienstag aus dem Koordinationsstab Coronavirus zur APA. Auch in Tirol gibt es Verdachtsfälle.

Die drei Fälle im Burgenland traten in einer vierköpfigen Familie in Nickelsdorf auf. Auch das zweite Kind, das bereits als K1-Person abgesondert war, sei inzwischen Corona-positiv. Dieser Fall wurde von der AGES aber nicht weiter untersucht. Es sei davon auszugehen, dass es sich um die gleiche Variante handelt. Wo sich die Personen mit der indischen Mutation angesteckt haben, ist nicht bekannt.

Nach den Bundesländern Burgenland, Salzburg und Niederösterreich gibt es nun auch in Tirol erstmals einen Verdachtsfall auf die indische Mutation. Es handelt sich dabei um eine Person, die in Indien erkrankt und mit gesichertem Ambulanzflug nach Tirol zurückgeholt wurde, teilte das Land am Dienstag mit. Es war in Tirol zu keinen ungeschützten Kontakten gekommen.

Nach der Ankunft wurde der Erkrankte mittels Infektionstransport in die Innsbrucker Klinik gebracht. Die Person befindet sich nun in Spitalsbehandlung und wurde auf einer Normalstation isoliert. Ein positiver PCR-Test ergab den Verdacht auf die indische Mutation. Die entsprechende Probe wurde an die AGES zur Sequenzierung übermittelt.

TT-Geburtstag: Jetzt eine von 76 Torten gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet automatisch.


Kommentieren


Schlagworte