Zwei Israelinnen durch Raketen aus Gazastreifen getötet

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Im Süden Israels sind am Dienstag zwei Frauen durch Raketen aus dem Gazastreifen getötet worden. Wie der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mitteilte, starben die beiden 65 und 40 Jahre alten Frauen am Dienstag in der Küstenstadt Ashkelon. Ein Sprecher machte den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen für die Todesfälle verantwortlich.

Die militanten Palästinenser im Gazastreifen hatten am Dienstag ihre Raketenangriffe auf Israel nach Norden ausgeweitet. Nach Angaben der Armee ertönten am Dienstagmittag auch in der Hafenstadt Ashdod Warnsirenen. Die Stadt liegt nördlich von Ashkelon an der Mittelmeerküste, das bereits zuvor massiv beschossen wurde. Die Al-Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der im Gazastreifen herrschenden, islamistischen Hamas, hatte sich zu den Angriffen bekannt. Israels Luftwaffe reagiert auf den Beschuss mit Luftangriffen in dem Küstengebiet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza kamen bei der jüngsten Eskalation der Gewalt 23 Palästinenser ums Leben, darunter neun Kinder.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hatte sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. In Jerusalem - und dort insbesondere auf dem Tempelberg - gab es im Laufe des muslimischen Fastenmonats Ramadan mehrfach schwere Zusammenstöße mit zahlreichen Verletzten. Auslöser waren unter anderem Polizei-Absperrungen an der Altstadt sowie drohende Zwangsräumungen von palästinensischen Familien im Viertel Sheikh Jarrah durch israelische Behörden.

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