Brit Awards für Dua Lipa, The Weeknd und Billie Eilish

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Popstar Dua Lipa („Physical“) ist bei den Brit Awards zum zweiten Mal als beste britische Künstlerin ausgezeichnet worden und hat außerdem die begehrte Trophäe für ihr Album „Future Nostalgia“ bekommen. Die 25-Jährige trat am Dienstag auch im Showprogramm der Preisverleihung vor 4.000 Zuschauern in der Londoner O2-Arena auf. Internationale Auszeichnungen gingen an den Kanadier The Weeknd und die US-Amerikanerin Billie Eilish.

Den Preis als bester männlicher Künstler erhielt der Londoner Rapper J Hus. Als erste weibliche Gruppe in der Geschichte der Brit Awards wurden Little Mix ausgezeichnet. Sänger Harry Styles bekam eine „Brits“-Trophäe für seine Single „Water Melon Sugar“. The Weeknd („Blinding Lights“) war mit einer musikalischen Performance per Video zugeschaltet, während sich Eilish („Your Power“) mit einer Videobotschaft bedankte.

Außer sich vor Freude war das Schwestern-Trio Haim („Forever“), das sich in der Kategorie „Beste Internationale Band“ gegen die Foo Fighters und die favorisierte südkoreanische Boygroup BTS durchsetzte. US-Star Taylor Swift bekam den „Global Icon Award“, einen Ehrenpreis, den vor ihr nur Sir Elton John, David Bowie und Robbie Williams erhielten.

Im Showprogramm traten neben Dua Lipa die als „Breakthrough Artist“ ausgezeichnete Arlo Parks, Rag‘n‘Bone Man und Sir Elton John im Duett mit Years And Years auf. Die Band Coldplay eröffnete den Abend mit einem Auftritt auf einem Kahn auf der Themse.

Als erste große Musikveranstaltung in Großbritannien seit Beginn der Corona-Pandemie wurden die Brit Awards wieder vor Livepublikum vergeben. Mehr als die Hälfte der Zuschauer waren Menschen, die in der Pandemie geholfen und die Eintrittskarten als Dankeschön bekommen hatten. Sie wurden vor der Veranstaltung auf das Virus getestet und müssen sich auch in den Tagen danach testen lassen.


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