Ausreisetests in Vorarlberg beendet

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In der Nacht auf Mittwoch ist die Ausreisetestpflicht für den Bregenzerwald und das Rheindelta ausgelaufen. Insgesamt wurden an den sechs Kontrollpunkten rund 190.000 Fahrzeuge und 260.000 Personen kontrolliert, berichtete die Landespolizeidirektion. Rund 1.600 Zurückweisungen wegen fehlender negativen Covid-Tests wurden ausgesprochen, außerdem 54 Zurückweisungen nach der Einreiseverordnung.

Im Bregenzerwald, der drei Wochen lang nur nach Vorweisen eines gültigen negativen Coronatests verlassen werden konnte, wurden 104.000 Fahrzeuge und 132.000 Personen kontrolliert. 1.126 Personen wurden wegen Fehlens des erforderlichen Tests zurückgewiesen, 36 nach der Einreiseverordnung. Während der einwöchigen Testpflicht für das Rheindelta kontrollierten Polizeibeamte, Soldaten des Bundesheeres und Vertreter der Gesundheitsbehörden sowie des Vorarlberger Verkehrsverbunds rund 87.200 Fahrzeuge und 131.000 Personen. Davon wurden 452 wegen fehlender Covid-19-Tests zurückgewiesen, 18 nach der Einreiseverordnung.

Die Kontrollaktion verlief laut Polizei im Großen und Ganzen ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Der Großteil der Verkehrsteilnehmer habe Verständnis für die Maßnahmen gezeigt, manche hätten den Kontrollorganen sogar Kuchen oder Getränke mitgebracht.

Negativer Ausreißer war ein 69-jähriger Fußgänger, der am ersten Sonntag nach Einführung der Kontrollen beim Kontrollpunkt am Bödele die Kontrolle verweigerte und gegen die Kontrolleure handgreiflich wurde. Er wurde vorübergehend festgenommen und angezeigt. Eine Anzeige wegen Urkundenfälschung gibt es für einen 35-jährigen Bregenzer, der am Dienstag beim Kontrollpunkt Langen einen gefälschten negativen Test am Handy vorzeigte.


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