Wälder werden auf Natur-Besonderheiten untersucht

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Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) will den Schutz der heimischen Wälder stärken. Am Montag stellte sie gemeinsam mit Bundesforste-Vorstand Rudolf Freidhager die Initiative „Ökologisches Landschaftsmanagement“ vor, die für eine integrierte und ökologisch orientierten Waldbewirtschaftung steht. Zunächst werden alle 120 Forstreviere der Bundesforste auf ihre naturschutzfachlichen Besonderheiten analysiert. Danach werden für jedes Revier passende Maßnahmen abgeleitet.

Erfasst werden besondere Tier- und Pflanzenarten, seltene Lebensräume, Waldgesellschaften und auch Naturdenkmäler. Bei rund 30 Bundesforste-Revieren ist das bereits geschehen. Insgesamt geht es um 850.000 Hektar Wälder (alleine gut 500.000 Hektar), Wiesen, Waldränder, Moore und Gewässer; heuer sollen 300.000 Hektar analysiert werden.

Die 850.000 Hektar entsprechen gut einem Zehntel der gesamten österreichischen Staatsfläche. Zu den bekanntesten Gewässern im Besitz der Bundesforste gehören der Millstätter See, Wörthersee, Wolfgangsee, Hallstätter See, Attersee und Grundlsee.

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