2.700 Migranten erreichten spanische Exklave Ceuta

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Mindestens 2.700 Migranten haben am Montag von Marokko aus die benachbarte spanische Enklave Ceuta erreicht. Nach Angaben der spanischen Behörden handelte es sich um einen „Rekord“ binnen eines Tages. Einige hätten mit Schwimmringen oder in kleinen Schlauchbooten das spanische Territorium an der nordafrikanischen Küste erreicht, sagte ein Behördensprecher. An einigen Stellen hätten die Migranten wegen Ebbe auch zu Fuß gehen können, andere wiederum überquerten die Landgrenze.

Rund 1.000 der Migranten sind demnach minderjährig. Die Menschen seien von marokkanischen Stränden südlich von Ceuta gekommen, sagte der Sprecher. Sie wurden demnach in ein Auffanglager gebracht. Alle seien wohlauf, fügte der Sprecher hinzu.

Seit Anfang des Jahres bis Mitte Mai waren nach Angaben des Innenministeriums bereits 475 Migranten auf dem Land- oder Seeweg nach Ceuta gekommen - mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Ceuta und die andere spanische Exklave Melilla haben die einzige Landgrenze der Europäischen Union mit Afrika. Sie sind deshalb regelmäßig Ziel von Menschen, die sich ein besseres Leben in Europa erhoffen.

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